Top 5 Anime Movies of 2010

Dieses Jahr keinen geballten 2010 Post, sondern diesmal zerstückelt. Wobei ich hier nur die Movies zähle, die ich gesehen hab und die die 2010 auf DVD/Blu-Ray erschienen sind

5. Meitantei Conan Movie 14 – The lost Ship in the Sky


Der vierzehnte Conan Movie…ist halt der vierzehnte. Ich habe lange überlegt ob ich nun Conan oder One Piece – Strong World auf den 5. Platz setzen soll.

Beides sind Filme für Fans der Serien, beides nicht der erste. Von all den vierzehn Conan Movies (die ich alle gesehen habe) finde ich eben diesen 14. am besten. Warum? Kann ich nicht so recht begründen. Es hat einen interessanten Fall: Kaito Kid will (mal wieder) ein Juwel von einem Luftschiff stehlen. Conan fliegt zuuuufällig mit. Allerdings erhielt das Schiff auch noch eine Terroristenwarnung, dass sich dort ein Gift befindet, das sich durch Berührung und die Luft überträgt. Schließlich bricht auch diese Krankheit auf dem Schiff aus und Conan, der ahnt, dass da mehr dahinter steckt, sucht nach den Tätern.

Auch wenn es schon wieder ein Movie mit Kaito Kid ist, hat er dieses Mal wie ich finde eine wesentlich interessantere Rolle als bei den Filmen davor.

Was für Fans, ja. Wenn man mich Fragen würde, welchen Conan Movie ich empfehlen würde, wäre es der vierzehnte.

4. Tales of Vesperia ~ The first Strike ~


Kommen wir zu meinem eigentlichen Lieblingsgenre: Fantasy Adventure. Wobei in dem Film das Adventure nur im kleinen Rahmen spielt. Nachdem ich also bei Kim über TOV und Yuri gefangirlt hatte, kam ich nicht umhin mir diesen Film anzugucken, der vor dem Spiel spielt.

Dementsprechend braucht man eigentlich keine Vorkenntnisse. Es gibt zwar leider ein paar Unstimmigkeiten mit der Plot Continuity, but whatever. Solange man das Spiel nicht kennt juckt es nicht.

Und es juckt echt nicht. Denn der Film hat’s drauf.

Da The first Strike noch von der Zeit erzählt in der Yuri, der Hauptcharakter aus dem Spiel bei den Rittern war, wirkt die Welt, in der der Film spielt recht klein. Es geht praktisch bloß um eine Einheit in einer relativ kleinen Stadt, die diese Einheit vor den Monster beschützt. Klingt nicht sehr spannend, wird es aber, als die Stadt von etwas größerem bedroht wird und die kleine Einheit sich entschließt zu handeln, anstatt auf Verstärkung zu warten, die mit Sicherheit auf sich warten ließe.

Was den Film vorantreibt sind vor allem die Charaktere. Man merkt, wie wenig ein einzelner eigentlich erreichen kann und wie sehr man auf die anderen angewiesen ist. Was im Vordergrund steht sind vor allem die Schattenseiten des Ritterdaseins, da der Film praktisch den Grund erklären will, aus dem Yuri die Ritter verlassen hat und warum Flynn geblieben ist.

Wie bereits gesagt: Auch was für Leute, die das Spiel nicht kennen und einen guten Fantasy Movie suchen.

3. Summer Wars


Summer Wars ist von den Machern meines absoluten lieblings Anime Films: Toki wo kakeru Shoujo (dt: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang). Und das merkt man.

Es hat dieselbe, etwas ruhigere, aber unheimlich packende, Erzählweise. Und Charaktere, die richtig plastisch wirken. Es lässt einen mitfiebern und reißt einen Emotional mit.

Summer Wars handelt von einem Mathe-Genie, das von seinem Schwarm gefragt wird, ob er sie zu einer Familienfeier begleiten würde. Wie sich später herausstellt als ihr angeblicher Freund. In der Nacht nach der Ankunft erhält er eine seltsame SMS, die einen ellenlangen Zahlencode enthält. Mathefreak wie er ist, macht er sich daran den Code zu knacken. Am nächsten Morgen ist er in den Nachrichten: Als Auslöser eines Virus, der in die Virtuelle Welt OZ eingebrochen ist und seither die ganze Welt auf den Kopf stellt. OZ lässt sich ein wenig mit Second Life oder Facebook vergleichen. Man hat eine Art Avatar, mit dem man übers Internet mit anderen Kommunizieren kann, einkaufen kann und wasweißich noch alles tun kann.  Nur dass in dem Fall der größte Teil der Weltbevölkerung, inklusive sehr wichtiger Persönlichkeiten, dort einen Avatar haben und ihre persönlichen Daten verschlüsselt angegeben haben. Diese Daten nutzt nun der Virus um alles, was irgendwie Computer gesteuert ist lahmzulegen. Kenji (unser Mathe-Genie) fühlt sich nun schuldig, da er den Code erst geknackt hat um dem Virus den Zugang zum Sicherheitsserver zu gewährleisten, und versucht nun mithilfe von ein Paar Familienmitgliedern seiner vermeintlichen Freundin das ganze nun wieder gerade zu biegen. Nur spielt die Zeit gegen ihn.

Das erste, was mir durch den Kopf ging, als ich den Film zuende gesehen habe war: Das hab ich doch schon mal gesehen. Und richtig, die Story erinnert stark an den Digimon Movie: Bokura no War Game, der die gleiche Problematik behandelt. Der Director ist kurioserweise auch derselbe. Vielleicht ein Minuspünktchen in der Kreativität. In der Ausführung aber Top. Vor allem, da die Charaktere die Geschichte in eine etwas andere Richtung treiben. Wenn wir schon von Charakteren sprechen: Die Oma…ist einfach der beste Charakter im ganzen Film. Mit Abstand.

2. Suzumiya Haruhi no Shoushitsu


Ich würde mich nicht als Haruhi Fan bezeichnen. Ja, ich mochte die Serie ganz gern, aber meiner Meinung nach wurde sie dem Hype nicht gerecht.

Das erste, was ich mir dachte, als ich den Film angemacht habe war: „Oh Gott ist der lang“. Richtig. Dieser Movie geht nämlich fast 3 Stunden. Berechtigter weise.

Zwar ist die meiste Zeit über ist er relativ ruhig, hält einen dennoch durch die flüssige Erzählweise (besonders schön unterstrichen durch Kyons Kommentare) gefesselt.

Im Film geht es darum, dass Kyon eines Morgens aufwacht und Haruhi ist verschwunden. Das wäre ja nur halb so schlimm, wenn man von der Tatsache absehen würde, dass Kyon der einzige ist, der sich an sie erinnert. Und nicht nur das: Mikuru und Nagato sind nun ganz normale Menschen und erinnern sich weder an Kyon noch an Haruhi. Und zu allem Übel ist Asakura wieder da. Da Kyon das ganze ganz und gar nicht gefällt fängt er an nach Haruhi zu suchen, die er für die Ursache dieser verdrehten Welt hält.

Suzumia Haruhi no Shoushitsu würde ich als besten Teil der ganzen Haruhi-Serie bezeichnen. Es legt zum Glück wenig wert darauf Mikuru moe darzustellen, sondern widmet sich der meiner Meinug nach sehr guten Story. Und dem teil, den ich an Haruhi am meisten mochte: Dem science fiction teil. Jeder der Haruhi mochte, sollte sich das ganze angucken. Und selbst die, die es nicht ganz so toll fanden, sollten dem Film eine Chance geben. Denn er ist besser als die Serie (die man allerdings gesehen haben sollte. Zumindest Staffel 1).

1. Macross Frontier ~ Itsuwari no Utahime ~


Auch wenn es wahrscheinlich Storytechnisch nicht ganz der beste ist, den ich dieses Jahr gesehen hat, stellt die Animation, die Hintergründe, die Action und die geballte Ladung AWESOME die anderen Filme in den Schatten. Ich habe vor diesem Movie noch nichts aus dem Macross Universum gesehen, aber Macross Frontier (die TV Serie) stand bei mir relativ weit oben in der to-watch liste. Schließlich habe ich dann anstatt der TV Serie den Movie, der eine art alternative Neuerzählung (also quasi ein Recap Movie) ist zuerst angesehen.

Während ich mir den Film angesehen habe, habe ich mich wirklich gefragt „Wie? Da fehlt was?“ weil der Film so flüssig und nahtlos erzählt wird und einen an den Bildschirm fesselt. Stellenweise habe ich mich tatsächlich dabei erwischt, dass mein Mund offen stand.

Der Film erzählt die Geschichte einer Raumstation, eines Jungen Piloten und zweier Mädchen, die eine ist eine berühmte Sängerin, die andere ein Mädchen, das sich nichts mehr wünscht als eine berühmte Sängerin zu sein. Aufgrund dessen, dass im Film die Musik eine so große Rolle spielt, wirkt es ein bisschen wie ein Musical (wobei angemerkt sei, dass die Musik unheimlich stimmig ist und einen mitreißt. In gewissen Szenen untermalt es das Geschehen so gut, dass es das Wort EPIC neu definiert.) Nicht zu vergessen, dass das ganze im Weltraum spielt. Die eigentliche Rahmenhandlung ist das Leben auf der Raumstation Frontier, die durch das Weltall reist und ständig von einer Alienrasse, die sie „Varja“ nennen angegriffen werden. Und sich nur mit Müh und Not verteidigen können. Man wird wohl keinen anderen Anime finden, in dem unglaublich toll animierte Konzerte und noch unglaublich toller animierte Weltraum Battles zeitgleich stattfinden.

Wer sich nun denkt: „WTF? Sci-fi und singende Mädchen? Wie soll dabei eine anständige Story zustande kommen?“ Dem kann ich nur einen Rat geben: Seht. Es. Euch. An. Ich war so mitgerissen, dass ich am nächsten Tag den Film mir gleich noch einmal ansehen musste. Die Animation ist eine einzige Augenweide. Schade bloß, dass der Film in 2 Teile aufgeteilt ist und wir wohl noch mindestens ein dreiviertel Jahr auf Teil 2 warten müssen. Und sehr schade, dass man wohl vergeblich auf ein deutsches Release warten wird. Und ja, man kann ihn gucken ohne die Serie zu kennen. Ich empfehle sogar eher den Movie als die Serie.

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