Top 10 Anime of 2010

Dieser Post wäre wesentlich früher gekommen, wäre ich nicht seit dem 31. permanent beschäftigt gewesen.

Achja. Frohes neues Jahr liebe Blogleser und Blogleserinnen. Ich habe meinen Kalender mit Freude aufgehängt, naja ein Auge hat geweint, weil ich meinen FMA Kalender abhängen musste. Egal. Dieses Jahr ist das PH Jahr. Immerhin ist FMA nun abgeschlossen. Anyway.

Here I go.

10. Soredemo Machi wa Mawatteiru


Dieser Platz hatte einige Kandidaten: SoreMachi, Ika Musume und Kuragehime. Während Kuragehime wohl den meisten Plot hatte und auch sehr interessant war, fühlte ich mich von Ika Musume und SoreMachi mehr Entertained. Warum ich gerade SoreMachi gewählt habe anstatt Ika Musume? Ich weiß nicht so ganz. Sore Machis Witze haben mir einfach besser gefallen. Ich habe wesentlich mehr und wesentlich heftiger lachen müssen. Ika Musume hatte zwar den Cute Faktor und einige Folgen waren richtig awesome. Aber SoreMachi…war irgendwie so doofblöd, dass ich es geliebt habe. Und vor allem hatte SoreMachi die bessere letzte Folge. Der Hauptcharakter Hotori trägt ihren Kopf praktisch bloß zur Zierde und auch sämtliche anderen Charaktere glänzen nicht gerade durch ihre Ernsthaftigkeit.

9. Angel Beats


Angel Beats hatte seine Höhen und Tiefen, dennoch waren die Höhen herausragend. (Die Tiefen leider auch) Besonders die Yui Episode hat mir heftigst auf die Tränendrüse gedrückt. Angel Beats war eindeutig zu kurz für seine Story. Doppelt so lang, und der Anime wäre sicher wesentlich besser geworden. Was mich etwas gestört hat waren die Character Designs. In den meisten Screens wirkten die Charaktere leblos.

8. Star Driver


Wenn man mich bitten würde Star Driver knapp zu beschreiben würde ich antworten: Gurren Lagann + Code Geass + Gayness + Awesome Insert Song + Viele Bunte Farben. Ich bin jedes mal erstaunt darüber, wie viele Science Fiction/Mecha Serien BONES eigentlich schafft sich auszudenken, die sich vor allem von dem üblichen Einheitsbrei abheben. Da die Serie noch nicht zu Ende ist, kann ich noch nicht allzu viel sagen. Außer vielleicht, dass der Entertainment Faktor sehr hoch ist. Die Animation awesome. Und Der Insert Song „Monochrome“ wunderschön.

7.  Durarara!!


Durarara!! (oder auch Drrr!!) hebt sich besonders durch seine Vielfalt an Charakteren und deren Interaktion ab. Sie reichen von einem normalen Schüler, über eine Gruppe Otakus, Straßenbanden, ein russischer Sushiverkäufer, verrückten Wissenschaftlern bis hin zu einem Dullahan, der seinen Kopf vermisst. So unterschiedlich sie auch sind, verbindet diese Charaktere doch irgendwie etwas. Seien es Freundschaften oder Eigennutz. Der Anime lebt von seinen Charakteren und wird durch sie vorangetrieben. Ich fühlte mich nie gelangweilt, auch wenn das Ende mich nicht völlig zufrieden gestellt hat.

6. Shinrei Tantei Yakumo


Yakumo ist…eine Mischung aus frühem Bleach minus Kämpfe und ein bisschen Jigoku Shoujo. Das Tantei im Namen kommt leider etwas kurz, dafür bleibt das Mystery in der Serie durchweg gut und spannend. Die Charaktere sind interessant und selbst die Nebencharaktere glänzen. Die Serie besteht aus mehreren Episodischen Einzelfällen und einer Plotline, die zum Ende hin gut gelöst wird. Zuerst war ich etwas skeptisch, da es bloß 13 Folgen sind, aber die Zeit wurde gut genutzt und das Ende fühlte sich nicht überstürzt an.

5. Katanagatari


Katanagatari ist…besonders. Wie ich finde. Nicht nur im Character design (das ich gerade wegen seiner Außergewöhnlichkeit schön finde), sondern auch inhaltlich. Von außen mag es wie ein standart-shounen aussehen. Ich meine: Superstarker Kerl, der irgendwo abgeschottet lebt und ein Mädel das zu ihm kommt um ihn zu bitten ihr bei der Suche nach ein paar Schwertern zu helfen (jetzt ersetze die Schwerter durch orangene Kugeln mit Sternen drin und…). Katanagatari ist trotzdem irgendwie anders. Ich mochte es auf Anhieb und startete einen Marathon durch die ersten 4 Folgen (immerhin. Die dauern alle 50min). Und auch die letzte Folge überzeugte. Auch wenn sie einen etwas bitteren Nachgeschmack bei mir hinterlassen hat.

4. Densetsu no Yuusha no Densetsu


Densetsu no Yuusha no Densetsu ist wohl der Fantasy Anime des Jahres. Für mich zumindest. Man könnte nun auch FMA zu Fantasy zählen, aber ich meine wirklich den Magie-Schwerter Fantasy. Und das ist Denyuuden. Ein bisschen erinnert es an Slayers…mit umgekehrten Rollen und weniger Slapstick. Ich als Fantasy Fan habe die Serie durch und durch genossen. Die Frage ist, ob es ein Sequel geben wird. Anscheinend war Denyuuden lediglich eine Art Prolog zum Sequel Dai Denyuuden. Dafür war es allerdings ein sehr guter Prolog. Die Serie braucht ein Sequel. Wirklich. Es fing doch erst an richtig gut zu werden.

3. Kobato.


Kobato war wahrscheinlich die Serie, die 2010 bei mir die meisten Gefühle hervorgerufen hat. Während die erste Hälfte gut, wenn auch nicht außergewöhnlich war, war die zweite Hälfte wunderschön, emotional und keineswegs kitschig. Nicht zu vergessen der wirklich schöne Soundtrack, der das ganze noch untermalt hat. Die Serie nimmt sich seine Zeit die Charaktere in der ersten Hälfte zu entwickeln um in der zweiten Hälfte das Potential auszuschöpfen. Eine der wenigen Serien, von denen man sagen kann, dass die 24 Episoden genau die richtige Zahl waren.

2. Heartcatch Pretty Cure


Auch wenn es wohl eine der kindischsten Serien seit langem ist, die ich gesehen habe, ist Heartcatch Precure nicht  zu unterschätzen. Die Serie bemüht sich nicht krampfhaft um Drama, sondern lässt den Dingen ihren natürlichen Lauf. Sie vermeidet Klischees und Kitsch. Die beste Pretty Cure Staffel. Mit Abstand. Die anderen habe ich keine 10 Folgen durchgehalten. Ein würdiger Nachfolger zu Ojamajo Doremi, dessen halbes Team hinter Heartcatch saß. Und das hat man auch gemerkt.

1. Fullmetal Alchemist: Brotherhood


Ungeschlagene Nummer eins ist – wie nicht anders zu erwarten – Fullmetal Alchemist:Brotherhood. Die Serie war durchgehend gut, ohne irgendwelche tiefen. Das Ende war…unglaublich. Und hat das Wort Epic neu definiert. Ein würdiger Abschluss für eine außergewöhnlich gute Serie. Danke BONES, dass ihr den riesen Fehler, den ihr mit FMA1 gemacht habt behoben habt. FMA:B ist dem Manga nicht unterlegen. Zumindest nicht großartig. Ich wünschte wirklich, dass es ein deutsches Release geben würde. Die Briten machen ja jetzt keine BluRays mehr.

Und? Was waren eure Favoriten 2010? =D

4 Responses to “Top 10 Anime of 2010”


  1. 1 Maia 06/01/2011 um 18:06

    Aaaalso ich bin ja nie gut mit Toplisten, und dann bin ich auch noch so ’ne Guckfaule pp Guck ja recht wenig. Mh. Aber von dem was ich geguckt hab mhh.

    Beste Comedy: War bei mir auch nicht Ika Musume, sondern Tantei Opera Milky Holmes. Ich musst manchmal einfach permanent lachen. pp So like „oh nein, oh Gott, neee, oh man nee is‘ das doof nein aaarghahaha.“ Lurv.

    Bester Horror: Shiki. Bwah. Disturbing. Wobei HOTD auch eine special Erwähnung verdient, aber das war nicht gruslig. (ok, ich hab gequiekt wenn so ein röchelnder Zombie plötzlich rumgeröchelt hat. War ja aber auch eklig.) Aber es hatte tolle Hintergründe und… besondere Action, die Matrix Boobies man!

    Most BWAAAAH: Angel Beats. orz ;_; Für soviel BWAAH verzeih ich sogar die ganzen Plotholes. Ich hätte mir aber auch sehr viel mehr als 13 Folgen gewünscht … irgendwie hat das dieses Jahr schon fast genervt.

    Tollste Überraschung wo gab: Heart Catch, ganz eindeutig. Aw man so toll. Da hüpft einem als Doremi-Fan doch richtig das Herz qq Ach und dass der FMA:B Anime so toll wurd war auch schö. Den hab ich ja leider noch nich fertig höhöhö. Muss noch so 10-15 Folgen mittendrin zusammenkratzen )x meh. Bei FMA will man einfach jede Folge sofort hinterherschieben, ich hab noch nie so etwas so fix geguckt, bzw. gelesen. Lurvdurv.

    <3 Du kannst mit einem Auge weinen, bist du eine Sue? qq

  2. 2 Yakitori 07/01/2011 um 08:47

    Ich sehe das wie Du:
    „Densetsu no Yuusha no Densetsu ist wohl der Fantasy Anime des Jahres.“
    und deshalb auch auf Platz 1 meiner Charts. ^^

  3. 3 Cerina 30/01/2011 um 17:31

    Mein Favorit? Ganz klar FMA Brotherhood ^^ Hab beide Serien erst Oktober letzten Jahres gesehen (und das hintereinander weg, obwohl ich mir eigentlich nur das erste FMA ansehen wollte, hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen würde oo)Naja FMA 1 ist Müll im Nachhinein wenn man Brotherhood gesehen hat. FMA B war nicht nur die Überraschung des Jahres für mich, sondern auch der beste Anime, den ich bislang gesehen hab ;-) Da bleibt natürlich die Frage: Wo bleibt die Lizenz?

    Was den Rest anbelangt fand ich das Jahr 2010 nicht so berauschend. Psychic Detective Yakumo fand ich persönlich langweilig. Sah anfangs wie ne Mischung aus Death Note und Code Geass, kam aber atmosphärisch an keines der beiden auch nur halbwegs heran. Animationstechnisch hätte man mehr machen können…denke ich.

    Von Yosuga no Sora will ich erst gar nicht anfagen xD

    Oreimo (abgekürzt: Titel ist zu lang xD) hatte mir gut gefallen, auch wenn viele Kirino nicht mochten. Ich hab Zicken meinst lieber als charakterlose Moe Mädchen ^^ hoffentlich kommt das alternativ Ende bald raus.

    Fast vergessen…Yumeiro Patissiere Professional

    Hätte mehr werden können. 13 Episode waren einfach zu wenige. Hätte gerne mehr gesehen von Ichigos Familie und auch der Romance-Part in der letzten Epi wirkte einfach zu gequetscht. Hoffentlich kommt da noch was…mit mehr Episoden…

    • 4 Ama-ri 01/02/2011 um 16:16

      Ja, wo bleibt die Lizenz ist ne berechtigte Frage. Mittlerweile hat alle Welt ne Lizenz zu FMA:B aber die Deutschen sind mal wieder hinterher. Wer allerdings fließend Französisch spricht kann sich als Europäer natürlich die Französische Version holen. Oder Die Britische. Wobei die Briten nun die Blu-Rays abgesetzt haben. Darum hoffe ich nun umso mehr auf eine deutsche Version. Mit Blu-Ray. Sonst schrei ich.

      2010 glänzte nicht unbedingt durch viele gute Stücke. Es gab ein paar, die wirklich herausgestochen haben (für mich diese Liste hier.), aber ansonsten wars recht lau. Ich hab die Zeit genutzt viele ältere Serien zu gucken. Meiner Meinung nach war erst die Herbst-Season wieder einigermaßen spannend.

      Yosuga no Sora hab ich mir erst garnicht angetan. Und bin froh drum. Oreimo hat mich generell nicht wirklich angesprochen.
      Und Yumeiro hab ich nicht mal die erste Staffel gesehen. Und ich hab noch so viel auf meiner to-watch list, das wird noch dauern, bis ich das angucke.

      Ja, FMA toppt nunmal nichts. Ich bin nunmal ein riesen FMA Fangirl.


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