Nisynn: In Dunkelheit geboren – Teil 10

Viel Spaß mit diesem Sinnlosen und randomigen Kapitel. Oh man.

Act10: Der Ring oder unsinniges Plotdevice, das den Plot nicht voran bringt.

Stumm blickte Nisynn auf das leere Display. Alle hatten sich um sie herum versammelt.

„Es hat nicht zufällig jemand ein lade gerät dabei??“ fragte Taniko. Alles schüttelte den Kopf. Alles hatte sonst immer alles dabei (daher der Name), ein lade gerät hatte sie aber nicht. Ein Ladegerät hätte sie allerdings gehabt, aber es hat ja keiner danach verlangt. Nisynn drückte wieder und wieder auf den Knopf, dass das Handy angeht aber nichts tat sich. 3 Stunden später hatte sie schließlich eingesehen, dass der Akku leer war.

„ich glaube die haben hier noch nicht einmal eine Steckdose erfunden! Ich meine hier gibt es ja nicht mal Kühlschränke.“ antwortete Nyoko darauf.

„Was ist eine Steckdose??“ fragte Neirie und bohrte in der Nase.

Die Mädchen fingen an zu lachen. Für einen kurzen Moment vergaßen sie in was für einer Lage sie waren. Keine Steckdosen, keine Kühlschränke, kein kalter Apfelsaft. Nach einer weile verstummten sie wieder und schauten zur Decke. Auf ihr waren viele kleine Blümchen aufgemalt.

„Wir konnten Nicht einmal ihre Antwort lesen…wir scheinen vom Pech verfolgt zu werden“ meinte Nyoko. Alles nickte. Alles hatte zwar noch die Idee, die Handykarte in ihr Handy zu stecken und von da aus zu lesen, aber irgendwie erschien ihr der Zeitpunkt nicht richtig dafür das vorzuschlagen.

„irgendwie stimmt es ja auch, wir werden von der Schwärze verfolgt…aber, Nisynn, wer ist die Schwärze?? Ein Mensch??“ fragte Taniko. „Worum geht es hier eigentlich?“

„Tut mir Leid…ich habe keine Ahnung…“ antwortete Nisynn und vergrub das Gesicht in ihren Händen. „Es ist alles meine Schuld…“ Richtig. Aber Selbstmitleid bringt dir auch nichts. Du hättest einfach einen Kaba bestellen sollen und keinen koffeinfreien Kaffee. Vollidiot muss man sein.

Nyoko legte ihren Arm um die Schultern ihrer Freundin, die sie seit ca 5 Stunden kannte. „Hey…es ist nicht deine Schuld, das war einfach Schicksal.“

Hoshi schaute das ganze Schauspiel mit ziemlichem Widerwillen an. >>Erst taucht sie plötzlich auf, dann schleimt sie sich bei Nyoko ein und macht sich wichtig…das ekelt mich an…<< dachte sie bei sich, war abder mit dem Gedanken nicht allein, denn sämtliche Leser denken wahrscheinlich genauso, stand auf und verlies das Haus ohne, dass dies jemand bemerkte, außer Hikaru. Sie starrte Hoshi nach. Sie wusste wieso sie gegangen war sie war ja auch derselben Meinung, doch nachlaufen würde sie ihr nicht. Das kommt nämlich doof. Außerdem wollte sie wissen, wie sich das Theater weiter entwickeln würde. Irgendwie verstehe ich ja langsam, warum eine freundin damals Hoshi am liebsten mochte. Aber sie würde ruhig bleiben, denn, sie dachte, Hoshi würde wieder zurückkommen, dachte sie…und dachte, dass sie denkt. Denkste!

Hoshi lief durch die pechschwarze Nacht, quer durch das Dorf. Hin und wieder stieß sie gegen Hauswände oder Pfosten, die einfach so im Weg standen. Sie seufzte. Kein Lebewesen war noch zu sehen, nur schwarz. Sie waren wohl alle vor dieser Schwärze geflohen. Nein, meine Liebe. Nachts, schlafen einfach die meisten. Sie lief weiter und schaute sich um. Eigentlich war alles ziemlich normal hier… Außer den quer durchs Dorf verteilen Pfosten. Sie kam zum Tor des Dorfes. Sie überlegte nicht, denn das taten die wenigsten um sie herum, und schlich sich an den Wachen vorbei, die gerade ein Nickerchen macheten, und trat hinaus ins Schwarze. Ein kühler, schneidender Wind umstreifte ihren zierlichen Körper, wie Finger strich er ihren Umriss nach. Perv!Wind strikes back. Unter jeder Berührung zuckte Hoshi zusammen. Sie wusste nicht, weshalb sie das so anmachte, aber der Wind war in der Regel ein sehr angenehmer Liebhaber. Sie kniff die Augen zusammen. Dieser kalte Wind war so unerträglich, dass sie umkehren wollte, doch ihr Körper ließ das nicht zu. Immer weiter ging sie voran, wurde von etwas magisch angezogen. Le magic sog of doom. Langsam bekam sie Angst, ihr Herz pochte wild in ihrer Brust, drohte zu zerspringen, doch sie ging weiter. Man ist das spannend. *gähn* Dem Mädchen trieb der Wind Tränen in die Augen, er digitierte nämlich nun zu rapewind und er wehte nun stärker und kälter, er spielte mit ihren Haaren mau-mau, kräuselte sie und flüsterte ihr leicht ins Ohr:

„Komm zu mir!“

So. Kurze unterbrechung. Ich kann grad nicht mehr. Dieser Wind ist einfach mal der Pedorapewind schlechthin. Ich frage mich echt, was ich mir dabei gedacht habe, das so ausführlich zu beschreiben wie der wind sie ja betatscht und ihr ins Ohr säuselt. Und glaubt mir, ich habe mri dabei damals nichts zweideutiges gedacht. D:

Ihre Angst stieg ins unermessliche, sie bemühte sich schwerstes sich umzudrehen und umzukehren, doch wie von seilen gefesselt wurde sie in den dunklen Wald gezogen. In wirklichkeit waren es nämlich tatsächlich Seile, aber sie konnte sie nicht sehen, denn es war ja dunkel. Sie blickte zurück zum Dorf, doch dies war nicht mehr zu sehen. Es war nämlich dunkel. Hoshi wollte schreien: „Helft mir doch!“ doch der Wind lies das nicht zu. Langsam frage ich mich ob es einfach nur ein perverser rapist Charakter ist, der „Wind“ heißt.

„Komm her!“

flüsterte er abermals. Es klang wie ein befehl und ihr Körper schien diesem zu folgen.

Bleib stehen! Kehre um! Geh zurück! Inner voice battle.

Rief sie sich immer wieder zu, doch ihre Beine gehorchten nicht, gingen immer weiter.

Was würde sie erwarten?

Gutes oder böses??

Random innere Monologe?????

Wohl eher das letztere.

Plötzlich erstrahlte ein Licht, mattes, kaltes Licht. Kaltes, klares Wasser.

Langsam packte die 14-Jährige die Neugier, doch die Angst verfolgte sie auf Schritt und tritt. Angst war nämlich Wind’s Komplize. Als sie am Licht ankam erlosch es und zum Vorschein kam ein Schwarzer Ring an dem ein ebenso schwarzes Kreuz befestigt war. Hoshi zögerte. Er sah genauso aus wie der, den sie schon immer haben wollte.

Sollte sie ihn aufheben?? Beim Modeschmuckladen um die Ecke kostete er nämlich 2,99. Und hier bekäme sie ihn ganz umsonst.

Aber erwartete die Schwärze das nicht??

Sie wollte sich umdrehen und fortlaufen, doch dies ging nicht. Sie wollte schreien, doch kein laut entfloh entfleuchte ihrem mund. Sollte sie den Ring aufheben oder hier bleiben und auf besseres Wetter warten??

Sie wollte beides nicht wann würde denn hier jemand vorbeikommen?? Irgendwem musste der Ring ja gehören. Wenn überhaupt…

„Nimm ihn“ „Mein Schatz!“

flüsterte eine eisige Stimme unter der Hoshi zu zittern begann.

Doch dann kniete sie sich ungewollt zum Ring hinunter.

Nein! Nein!! Tu es nicht!!

Rief sie sich zu. Doch wie zu erwarten gehorchte sie sich nicht und umschloss den Ring mit der zitternden Hand und steckte ihn sich an den Finger. Ihr Herz raste. Sie spürte Regelrecht, wie Saurons Auge sie anvisierte.

Plötzlich ertönte ein kaltes lachen, dass ihr Blut in den Adern gefrieren ließ.

„Du hast sich selbst hintergangen! Du hast deine Seele dem Teufel verschrieben!!“ Sich selbst ist übrigens die beste Freundin von Alles.

Um Hoshi herum wurde alles Schwarz, weil das war es ja davor noch nicht oder so, alles drehte sich im Kreis und Sang fröhlich „Alle meine Entchen“.

Ihr Kopf drohte zu zerplatzen, ihr Körper zu zerreißen, ihr Herz durchstochen zu werden. Und ihr Hirn zu implodieren….eh ja.

Und dann verschwand alles… Sie hatte nämlich keinen Bock mehr.

Und ich verschwand auch. Ich hab nämlich auch keinen Bock mehr. Das ist doch alles doof man.

2 Responses to “Nisynn: In Dunkelheit geboren – Teil 10”


  1. 1 schneediebin 10/08/2011 um 20:02

    alter..
    Ich werde jetzt immer ganz paranoid sein, wenn Wind weht. Aber jetzt muss Hoshi ja erst mal nach Mordor und ich glaube, da weht nicht so viel Wind. Oder?

  2. 2 Maia 10/08/2011 um 20:13

    Der Wind zeigt eindeutige Parallelen zum Erlkönig auf *Brille zurecht schieb*
    Nein. Also. Mit deinen Umschreibungen hast du zumindest bewirkt, dass der Wind wiiiirklich creepy war. :D Also … Fanart von Wind-kun plz.

    Und wer hätte gedacht, dass Nisynn doch noch von wem gedisliked wird?! *konfetti schmeiss* Das unterscheidet sie zumindest von anderen Sues, die von allen zu Tode geliebt werden … pp Also … Zickenkrieg plz.

    mehr! meeeeehrrrr!! *zu zerplatzen droh*


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