Top 2012 Anime

Es ist wieder so weit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, sowie die aktuelle Herbstseason und es ist Zeit dem ganzen nun einen Rahmen zu geben, wie jedes Jahr. Yay. Dieses Jahr muss ich jedoch zugeben, war weniger spektakulär, als die letzten Jahre und ich hatte wirklich Probleme diese Liste zusammenzustellen. Vielleicht bin ich auch kritischer geworden? Ich weiß es nicht.

10. Sakamichi no Apollon

Sakamichi no Apollon

(Kids on the Slope) Dieser Platz war am schwierigsten von allen zu vergeben. Wie gesagt, wenig hat mich dieses Jahr wirklich umgehauen. Alternativ waren noch Another, Tonari no Kaibutsu-kun und Natsuyuki Rendezvous Kandidaten. Was Apollon von den anderen abhebt? Es ist ziemlich realistisch. Die Jugendlichen verhalten sich nachvollziehbar und real. Sie haben reale Probleme und reale Sorgen. Sie sind gut ausgearbeitet und fallen nicht wirklich in irgendwelche klischee oder stereotypfallen. Es ist halt ein Teenager Drama, mit ein wenig Jazzmusik. Es ist nicht weltbewegendes, dennoch gut anzusehen.

9. Ixion Saga DT

Ixion Saga DT

Oh, Ixion Saga. Wie bereits neulich geschrieben ist Ixion Saga DT eine Comedy Serie. Bzw Parodie. In einem Fantasy/Videospiel Setting. Wobei außer dem Hauptcharakter niemandem klar ist, dass er sich in einem Videospiel befindet. Es ist ein bisschen Hit & Miss, da es zb. Folgen gibt die eher meh sind (zb folge 3), bei anderen bin ich lachend vom Stuhl gefallen. Der Humor geht größtenteils auf Kosten männlicher Geschlechtsorgane.

8. Danshi Koukousei no Nichijou

Danshi Koukousei no Nichijou

(oder auch Daily Lives of Highschool Boys) Ist gleich die nächste Komödie, die eher aus kürzeren Slapstick Sketchen besteht. Während es hier zwar auch ein paar Sketche gab die eher meh waren, gab es pro Folge mindestens einen irre komischen. Es nimmt neben ein paar Animeklischees vor allem die „Fantasie“ männlicher Teenager aufs Korn. Besonders die Tatsache, dass sie im Grunde immernoch Kinder sind, während sie versuchen cool zu sein und ihre Gesprächsthemen weniger erwachsen sind, als sie denken.

7. Mouretsu Pirates

Mouretsu Pirates

Meine liebste Science Fiction Serie (Im Sinne von Weltraum Science Fiction) war Mouretsu Pirates. Das Leben der jungen Marika, die plötzlich Kapitän eines Weltraumpiratenschiffes wird. Das interessante an der Sache, war jedoch vor allem, dass die „Piraterie“ in dieser Serie eher kontrolliert war und Weltraumpiraten eher Entertainer reicher Kreuzfahrer waren. Es hatte sehr viel Technobabble, dass es ziemlich authentisch wirken ließ und hin und wieder gab es auch ein wenig Weltrauaction. Besonders gegen Ende der Serie. Was mir besonders gefallen hat, war dieses ’natürliche‘ der Serie. Es wirkte alles so normal. Also die Raumfahrt usw. Die Leute haben ganz normal ihr Leben in einer futuristischen Welt gelebt.

6. Jinrui wa Suitai Shimashita

Jinrui wa Suitai Shimashita

Die Menschheit ist am aussterben und eine neue „Menschenrasse“ beginnt sich zu verbreiten: Kleine Elfen. Sie vermehren sich, wenn sie gute Laune haben und sind Genies darin Dinge zu erfinden und zu bauen. Jinrui bringt ein interessantes „Ende der Menschheit“ Szenario mit einer Prise schwarzem Humor. Nebebnbei parodiert es ein paar Kulturerscheinungen der heutigen Zeit, die sozusagen „wiederentdeckt“ werden.

5. Zetsuen no Tempest

Zetsuen no Tempest: The Civilization Blaster

Eine Serie, die mich sehr positiv überrascht hat, war Zetsuen no Tempest. Angefangen hat es zwar interessant, aber ein bisschen unspektakulär. Die Stärken in Zetsuen no Tempest liegen nicht in den actionszenen sondern in den Mindgames. Was ich besonders mochte, ist dass beide Hauptcharaktere keine wirklichen Helden sind, sondern eher Antihelden. Schließlich interessiert Mahiro das Schicksal der Welt recht wenig im Vergleich zum Mörder seiner Schwester.

4. Hyouka: You Can’t Escape

Hyouka

Auf Hyouka habe ich mich jede Woche gefreut. Hyouka mag zwar mehr oder weniger unspektakulär sein, wenn man bedenkt, dass es doch irgendwie in das „Mystery“ Genre fällt, ist aber auf seine eigene Art und Weise sehr unterhaltsam. Die Rätsel, die hier gelöst werden sind keine Mordfälle, sondern Kleinigkeiten, oft belanglos. Der Detektiv ist kein Sherlock 2.0, sondern ein normaler Schüler, der einfach ganz gut kombinieren kann. Aber auch Fehler macht. Was diese Serie vorantreibt sind die Charaktere. Alle 4 Hauptcharaktere konnte ich ins Herz schließen und so belanglos die Rätsel teilweise waren, haben sie es oftmals geschafft, sie so wirken zu lassen, als wären sie von Belang. Hyouka würde von mir eine Vorbehaltlose Empfehlung für Fans des Slice-of-Life Genres bekommen, die viel Wert auf Charaktere legen. So wie ich.

3. Chihayafuru

Chihayafuru

In Chihayafuru habe ich sehr spontan reingeguckt. Schließlich klingt das Kartenspiel „Karuta“ sehr unspektakulär und unzugänglich für Europäer, da es auf Japanischen Gedichten basiert. Ich bin froh, in Chihayafuru reingesehen zu haben. Es ist so packend, dass man das Gefühl vermittelt bekommt, dass Karuta ein unglaublich spannendes Spiel ist, obwohl es selbst in Japan nicht mehr allzugroße Beliebtheit erfährt. Auch hier sind die Charaktere wieder tragend. Und, oh, es sieht so schön aus.

2. Magi – The Labyrinth of Magic

Magi

Auf Magi habe ich mich lange gefreut. Nachdem ich den Manga angefangen habe zu lesen, war ich der Serie verfallen. Sie hatte alles, was ich mir in einer Serie wünsche. Fantasie, Magie, Abenteuer, ein bodenloser Plot und eine Prise Humor. Viele erwarten eine lustige Abenteuerserie in Magi, doch das ist sie gewiss nicht. Magi wird zunehmend düster und entwickelt einen Plot vom Kaliber FMA. Das einzige, was Magi momentan noch zurückhält ein gebührender Nachfolger FMAs zu werden sind die Charaktere. Ich liebe Alibaba und Morgianna und mag viele der anderen Charaktere, doch haben sie sowie die Antagonisten noch nicht ganz den Tiefgang, den ich mir wünsche. Platt sind sie jedoch auch nicht, nicht, dass man mich hier falsch versteht. Ich liebe Magi, und ich freue mich auf jede weitere Folge. Ich hoffe hier endlich meinen FMA Nachfolger gefunden zu haben.

1. Natsume Yuujinchou Shi

Natsume

Oh, Natsume Yuujinchou. Diese Serie hat mir bereits mehrmals das Herz herausgerissen und damit Ping Pong gespielt. Sie ist auf eine Melancholische Art und Weise Herzzerreissend und Herzerwärmend zugleich. Nach einer Folge fühle ich mich immer unheimlich wohl, denn dieses Gefühl vermittelt Natsume. Und gleichzeitig hat es mich oft zum Weinen gebracht. Natsume ist wunderschön, wunderbar, wundervoll. Jeder sollte diese Serie gesehen haben. Und verdammt, das war schon Staffel 4 und es wird mit jeder Staffel einfach nur besser.

Womit ich nun am Ende angelangt bin. Und, wie sah es bei euch dieses Jahr aus? =D

0 Responses to “Top 2012 Anime”



  1. Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s





%d Bloggern gefällt das: